Archiv für den Monat: April 2011

Klaus: Merkel und die 7 Meiler – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
Die Erklärmaus von Extra 3 über den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Atomausstieg. Ein Film von Janina Kalle und Olli Durke.

Extra 3 im Internet: http://www.x3.de/

Stumpfi: Wie sicher ist Atomkraft? – Webcam-Interview – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
Die Extra-3-Reportersocke hat im Bundestag Politiker der Koalition gefragt: Sind unsere Atomkraftwerke nun sicher oder nicht? Von Klaas Butenschön und Alicia Anker.

Extra 3 im Internet: http://www.x3.de/

„AKW-Störfall nicht die Hauptsorge der Tokioter“ – Webcam-Interview – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
Die dramatischen Bilder vom Atomkraftwerk Fukushima bestimmen den Tag — zumindest in Deutschland. Doch viele Tokioter sorgen sich weniger um einen GAU, erzählt der Tokioter Doktorand Ken Friedl im FOCUS-Online-Interview.

Anti-Atom-Demo 26.März 2011 – Atomkraft? Nein Danke! – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
„Wir wollen raus aus der Atomkraft. Spätestens jetzt -nach Fukushima- muss doch jeder begriffen haben, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist.“ Zigtausende kamen mit diesen Gedanken zu den Demonstrationen am Samstag in deutschen Großstädten. Wir haben hier ein Bilder aus Berlin eingefangen.

Jürgen Trittin zu 25 Jahre Tschernobyl – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
Im April jährt sich zum 25. Mal die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Wir möchten den Opfern gedenken und auf die bis heute gravierenden Folgen des Super-GAU in Erinnerung aufmerksam machen. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich auf europäischer und internationaler Ebene für den weltweiten Atomausstieg stark zu machen und auf nationaler Ebene mit dem schnellstmöglichen Ausstieg ein klares Signal für eine Zukunft ohne Atomkraft zu setzen.

Cem Özdemir zu Umweltminister Röttgen – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:
Cem Özdemir spricht im Interview über die Aussagen von Umweltminister Röttgen, die Zukunft der Jobcenter und die FDP.

Wenn der Reaktorkern schmilzt (Bremen) – Reaktor-Blog

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Aus dem Youtube-Text:

Nach dem Ausfall der Kühlanlagen in zwei japanischen Atomkraftwerken wächst die Angst vor einer nuklearen Katastrophe. Von einer Kernschmelze ist die Rede. Doch was ist das überhaupt?

Bei einer Kernschmelze erhitzen sich die Brennstäbe so sehr, dass sie ihre feste Form verlieren. Im ummantelten Brennstab befindet sich der Stoff, der gespalten wird – also Uran oder Plutonium. Zur Kernschmelze kann es kommen, wenn Kühl- und Sicherungssysteme ausfallen. Das ist nach dem schweren Beben in Japan geschehen.

Rauch steigt aus dem Atomkraftwerk Fukushima 1 auf (Foto: dapd) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Rauch steigt aus dem Atomkraftwerk Fukushima 1 auf ]
Nach Angaben des Atomkraftwerksbetreibers TEPCO schalteten sich die Turbinen und Reaktoren an drei der sechs Blöcke in der Anlage Fukushima I durch das Erdbeben automatisch ab. Nach dem Stromausfall sprangen Dieselgeneratoren an, die die Siedewasserreaktoren mit Strom versorgten. Auch diese fielen nach etwa einer Stunde aus – wahrscheinlich durch den Tsunami, der in der Umgebung schwere Überschwemmungen verursachte.

„Der Stromausfall führte zu einer der gefährlichsten Situationen, die ein Atomkraftwerk treffen kann – ein Station-Blackout – bei dem sowohl die Stromversorgung von außerhalb als auch die Notsysteme nicht mehr funktionieren“, beschreibt die angesehene amerikanische Organisation „Union of Concerned Scientists“ (UCS) die Gefahrenlage. Ohne Strom aber können Motoren, Ventile und andere Instrumente nicht betrieben werden, die nötig sind, um den Reaktorkern mit Kühlwasser versorgen.

Als auch die Batterien leergelaufen waren – nach rund acht Stunden – lieferte das System kein Kühlwasser mehr an den Reaktorkern. Wenn das Kühlwasserniveau so weit falle, dass die Spitzen der Brennstäbe freiliegen, beginne der Schaden am Reaktorkern innerhalb von 40 Minuten, zitieren die Wissenschaftler aus einem technischen Dokument, dass die Umweltorganisation „Green Action in Japan“ übersetzt hat. Weitere 90 Minuten später werde das Reaktorgefäß beschädigt. Die Kettenreaktion erfolgt dann „unkontrolliert“.

Die Schmelzmasse frisst sich dann durch die Stahlwände des Reaktorgefäßes. Dieses Gebäude soll den Austritt von Radioaktivität in die Umwelt verhindern. Eine Schmelze würde den Druck in dem Gebäude aber erheblich erhöhen. Dann kann es bei der Reaktion mit Wasserdampf zu einer Explosion kommen. In der beschädigten Anlage Fukushima besteht nun die Gefahr, dass Radioaktivität austritt – und der „Super-GAU“ eintritt.
„Super-Gau“ oder „GAU

Von einem „Super-GAU“ spricht man, wenn ein Unfall nicht mehr beherrschbar ist, der Reaktorkern schmilzt oder der Druckbehälter birst. GAU steht für den größten anzunehmenden Unfall. Bei einem einfachen GAU handelt es sich per Definition um einen unter Einsatz aller Sicherheitssysteme noch beherrschbaren Störfall. Die Umwelt wird dabei nicht über die zulässigen Grenzwerte hinaus mit Strahlen belastet. Im Gegensatz dazu spricht man von einem „Super-GAU“, wenn ein Unfall nicht mehr beherrschbar ist.

Als bekanntestes Ereignis mit einer Kernschmelze gilt der Reaktorunfall im Block 4 des Kraftwerks von Tschernobyl am 26. April 1986. Nach einer Explosion im Reaktorkern wurde eine große Menge radioaktiver Stoffe freigesetzt. Die radioaktive Wolke verbreitete sich damals über weite Teile Europas.
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/kernschmelze102.html